Fair Share - Was ist das?

FAIR SHAR€ ist ein künstlerisch gestalteter Container mit Schriftskulptur, der im Zentrum der Stadt Salzburg, seitlich vor dem Schloss Mirabell aufgestellt ist. Im Container wird Umverteilung praktiziert! Eine Vision hat sich somit schon erfüllt.


FAIR SHAR€ verfolgt im Wesentlichen drei hehre Ziele, die mit großen Visionen verbunden sind. Ob diese Visionen in Erfüllung gehen, mag wohl niemand beurteilen, aber der Grundstein ist gelegt.


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1. Fair Share will einen Schritt weiterkommen auf dem Weg zur humanitären Gesellschaft. Die über Jahrhunderte gepflegte Almosenkultur soll überwunden werden.


Wir reden gerne von Menschen am Rande der Gesellschaft, und meinen dabei die in Armut lebenden Menschen.


VISION 1: Am Rande sollen einmal die Starken stehen, die die Schwachen in die Mitte nehmen.


Durch das Aufstellen des Containers im Zentrum der Stadt wird in diese Richtung ein Zeichen gesetzt. Ein hemmschwellenfreier Zugang will der Armut entgegenkommen.


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2. Durch die künstlerische Gestaltung sollen Menschen nie aufhören, über die Umverteilung nachzudenken.


Was hat Umverteilung mit jedem Einzelnen von uns zu tun? Umverteilung will sich von unten ins Gespräch bringen und jene berühren, die mehr haben als sie brauchen.


VISION 2: Die 10 000 Stärksten der Stadt sollten die 10 000 Schwächsten mittragen können.


Milliardäre, Millionäre und Aktionäre sollen für ein gesellschaftlich ausgeglichenes Zusammenleben gewonnen werden.


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3. Der Friedensraum Europäische Union ist der Boden, den Fair Share für eine geistig-humanitäre Entwicklung nützen will.


Der Container FAIR SHAR€ ist sinnbildlich der Stadtbrunnen des 21. Jahrhunderts. Ein Brunnen fragt nicht: Was machst du mit meinem Wasser? Er sagt nicht: Verschwende das Wasser nicht und bringe mir das Wasser wieder zurück. In ständiger Armut lebende Menschen sollen sich Geld holen können, das sie zum Leben brauchen.


VISION 3: Der Container FAIR SHAR€ soll einmal in allen europäischen Städten im Zentrum stehen und sich in der Folge über alle Städte der Welt ausbreiten.


Im Container kann jeder Geld abgeben. Das Geld wird in eine Geberliste eingetragen. Menschen, die Geld benötigen, werden in einem Stammdatenblatt erfasst. Neben Adresse, Familienstand, Anzahl der Kinder, Größe der Wohnung sind noch der Hintergrund der Not und die bisherige Unterstützung (AMS, BMS, Krankengeld) anzugeben, die schriftlich vorzulegen ist.

Aufgrund dieser Angaben entsteht ein Bild der Person, durch das eine Entscheidung über die Höhe der finanziellen Zuwendung entschieden wird. Ist das entsprechende Geld, also mindestens 100 Euro, nicht vorhanden, muss man ohne Hilfe gehen.


Wunschziel ist: Jedem das zu geben, was er braucht!